Ein Neuer und ein Abwanderungswilliger

Geschrieben von Marcus Schädlich am 26.01.17 um 17:10 Uhr • Artikel lesen

Kategorie: Regionalliga

Der VfB Auerbach hat auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen: Marcin Sieber wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer vom FC Erzgebirge Aue nach Auerbach. Der 20-Jährige bestritt in der laufenden Saison bereits drei Spieler in der 2. Bundesliga für die Veilchen und soll beim VfB Auerbach die Lücke schließen, die nach dem Abgang von Felix Paul entstanden ist. VfB-Manager Volkhardt Kramer teilte mit: „Marcin verfügt mit seiner Größe von 1,91 Meter und einer großen Zweikampfstärke über ähnliche Qualitäten wie sein Vorgänger.“

 

Von den Qualitäten seines neuen Spielers ist auch Trainer Michael Hiemisch überzeugt: „Er ist zweikampfwillig, bissig und verfügt für einen Spieler seiner Größe auch über eine gute Schnelligkeit.“ Zudem ist Sieber kopfballstark. Bereits bei seinem Debüt im VfB-Triktot - am Mittwochabend beim 7:1-Sieg gegen den VfB Empor Glauchau - hat der junge Defensivspieler gezeigt, dass er sich schnell in der Mannschaft zurechtfinden wird. „Er ist ein offener Typ, kommt mit der Mannschaft bereits hervorragend klar“, sagt Hiemisch.

 

In Aue hatte er zuletzt keine Perspektive mehr auf längere Einsatzzeiten in der Bundesliga-Mannschaft. Da die Veilchen über keine zweite Mannschaft verfügen, vermisst Michael Hiemisch im Moment noch die Wettkampfpraxis seines Neuzugangs. „In Aue hat er viel trainiert, wenig Wettkämpfe bestritten.“ Doch die Eingewöhnungsphase und die Wettkampfpraxis soll Sieber schon in den nächsten Tagen erhalten. „Ich gehen nicht davon aus, dass es lang dauert“, spricht Hiemisch nicht über einen längeren Zeitraum. 

 

Ins VfB-Team passt Sieber mit 20 Jahren hervorragend: „Er ist wieder ein Spieler mit viel Potenzial - das hat er in den Trainingseinheiten und dem Testspiel bereits unter Beweis gestellt“, geht Hiemisch davon aus, dass sein Neuer dem Team weiterhilft. 

 

Hingegen fehlt im Moment Stanley Ratifo beim Training: Er absolviert ein Probetraining beim 1.FC Köln. Schon zuvor hatte der VfB-Torjäger beim FC Rot-Weiß Erfurt vorgespielt. Am Rhein trainiert er mit dem Anschlusskader der Profimannschaft mit. Sollte Ratifo im Winter den VfB doch noch verlassen, wäre dies ein echter Verlust, bestätigt Michael Hiemisch: „Sollte er gehen, wäre das ein extrem herber Verlust, da er - nach den Abgängen von Marcel Schuch und Kevin Hampf - unser treffsicherster Spieler war. Er war am ehesten bei uns so etwas wie ein Goalgetter.“ Doch im Moment sei noch nichts entschieden. Es könne also auch sein, dass Ratifo weiter für den VfB spielt. Für Hiemisch ist aber andererseits klar: „Wir wollen ihm nicht den Weg nach oben verbauen.“

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  • BFC Dynamo : VfB Auerbach 1906

    02.12.2018 - Beginn: 14:30 Uhr

  • Spiele

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    3

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